Assistance Médicale Toit du Monde

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Der AMTM (Assistance Médicale Toit du Monde) ist eine sehr junge Organisation. Er wurde im Jahre 1992 als private Organisation gegründet und ist es bis heute, d.h. unabhängig von politischen Einflüssen und autark in den Entscheidungen.

Der AMTM finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern (darunter auch Patenschaften und Erbschaften). Anlass der Gründung war ein Hilferuf tibetischer Flüchtlinge in Indien und Nepal, die darum baten, sie bei der Bekämpfung der Tuberkulose und bei der Wahrung ihrer Kultur zu unterstützen.

Sehr schnell dehnte der AMTM seine Hilfe auf die benachteiligte Bevölkerung dieser beiden Länder aus, vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Nepal beträgt 58 Jahre, von 100.000 Kindern überleben 72 das erste Lebensjahr nicht. Und 100 von 10.000 Kindern erreichen maximal das fünfte Lebensjahr.

Die Arbeit des AMTM vor Ort:

Medizinische Hilfe:
Mehrmals im Jahr leistet der AMTM medizinische Hilfe vor Ort. Behandlung der Tuberkulose, Impfungen, Verteilung von Arzneimitteln, Unterstützung für die Krankenhäuser und die lokalen Ärzte, Vorbeugungsmaßnahmen (gegen Diphterie, Wundstarrkrampf, Kinderlähmung, Hepatitis B, Typhuserkrankungen, Meningitis, Masern, Mumps, Röteln) sind die wichtigsten Aufgaben. Da die Teams nicht immer vor Ort sein können, werden lokale Verantwortliche in Hygiene und erster Hilfe ausgebildet, um die medizinischen Aktionen fortzuführen. Freiwillige Helfer des AMTM aus verschiedenen Disziplinen prüfen die Lebensbedingungen, schätzen die Bedürfnisse ab, kontrollieren die Hygiene, verwirklichen Instandsetzungs- und Bauarbeiten.

AMTM hilft vier Waisenhäusern, darunter eines, das er selbst eröffnet hat: Children of Sagarmatha. Mehr als 900 Personen, darunter auch ältere Personen, leben hauptsächlich von Patenschaften. Der AMTM kümmert sich um verfolgte und misshandelte Frauen, die mehrmals im Jahr aufgesucht und betreut werden.

Der AMTM sammelt Spenden von Privatpersonen, Subventionsspenden von Unternehmen, der Europäischen Union und schlägt Patenschaften vor. Zunehmend erhält er Unterstützung von Künstlern, Malern, Musikern, die Benefizveranstaltungen organisieren zugunsten jener, die das unentbehrliche Minimum nicht haben.

Humanitäre Hilfe:
Die Lebensbedingungen vor allem von Frauen und Kindern sind oft katastrophal. Kinder befinden sich in einem sehr schlechten Ernährungszustand, mangelnde Hygiene begünstigt vielerlei Krankheiten. Die Gebäude sind oft veraltet oder gar nicht vorhanden: Schulen, Wohnungen, Arbeitsorte. Die sanitären Ausstattungen sind mangelhaft, Elektrizität fehlt oder ist stark rationiert. Das Wasser, wenn es welches gibt, ist nicht trinkbar. Hier hilft der AMTM mit Maßnahmen, die die Qualität des Wassers verbessern, z.B. Bau von Kanalisation und sanitären Anlagen, Verteilung von sauberem Trinkwasser, Sammeln und Verteilen von Kleidung.

Seit September 2007 hat der AMTM in Kathmandu endlich einen eigenen Stützpunkt, sprich: ein Büro eröffnet, um die Hilfe vor Ort besser koordinieren zu können.

Webseite: Assistance Médicale Toit du Monde (AMTM)

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